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Belline-Orakel

Mond

Das Nachtgestirn — Emotionen, Intuition und das Weibliche

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Der Mond beherrscht die innere Welt — die Gezeiten des Gefühls, die Tiefen des Gedächtnisses, intuitives Wissen und das weibliche Prinzip bei Männern wie Frauen. Im Orakel de Belline beherrscht der Mond 5 Karten, die von den empfänglichen, zyklischen und emotional resonanten Aspekten der Erfahrung sprechen. Der Stern der Frau (#4) ist die direkte Vertreterin des Mondes.

Mondkarten in einer Legung lenken die Aufmerksamkeit auf die innere Landschaft: Familienbande, emotionale Unterströmungen, Dinge, die sich wie der Mondzyklus selbst wandeln. Sie sind wichtig bei Fragen zu Zuhause, Beziehungen, Kindern, Träumen und allem, was versteckte oder unbewusste Einflüsse beinhaltet. Neben Saturn-Karten signalisiert der Mond emotionale Schwere; neben Venus spricht er von tiefem romantischen Gefühl.

Beim Lesen der Mondgruppe ist Zeit selten linear. Der Zyklus — zunehmend, voll, abnehmend, dunkel — ist ein genaueres Modell als der Kalender: Dinge reifen, gipfeln, ziehen sich zurück und säen sich im eigenen Rhythmus wieder aus. Mondkarten laden dazu ein zu fragen, in welcher Phase sich die Situation befindet, statt wann sie endet. Sie belohnen Geduld mit Intuition: Dieselbe Mondkarte, drei Tage später gelesen, spricht oft anders, weil die innere Flut sich bewegt hat. In einer Legung beschreibt eine Mondkarte neben einer Merkur-Karte eine Botschaft, die noch nicht laut ausgesprochen wurde; neben Mars eine Emotion, die stark genug ist, um zum Handeln zu treiben; neben der Sonne eine intime Wahrheit, die bereit ist, öffentlich zu werden.

Legetipp

Wenn Mondkarten eine positive Karte umgeben, zeigen sie an, dass die günstige Wirkung auf einer tieferen, weniger sichtbaren Ebene wirkt. Rund um eine schwierige Karte verkomplizieren verborgene Faktoren die Situation.


MondKarten (5)

Stern der Frau · Geburt · Unbeständigkeit · Wasser · Familie